Lorenz Fotokalender 2017

Mit unserem Kalender wollen wir Sie wieder an entlegene Orte entführen und Sie einladen, einen anderen Blickwinkel auf unsere Welt zu werfen. Unsere Mitarbeiter, die alle Fotos zu diesem Kalender beigesteuert haben, sind nicht nur im Urlaub mit neuen Umgebungen und Anforderungen konfrontiert. Das zeichnet das Team von Lorenz Personal ja gerade aus:Flexibilität, Vielseitigkeit und Erfahrungen, die aus vielen Berufsfeldern und Arbeitsplätzen herrühren.

 

 

 

Neben den ausgewählten Fotomotiven des Lorenz-Teams, die wir in jedem Jahr thematisch zusammenstellen legen wir besonderen Wert auf die begleitenden Texte zu den Bildern und die farbliche Abstimmung der Passepartouts zu den einzelnen Kalenderseiten - ein Procedere, um das sich traditionell die Geschäftsführung von Lorenz Personal kümmert. Dieser Freigabeprozess wird regelmäßig von einer Fülle ausgebreiteter Bildmotive auf dem Boden und hitziger Diskussionen im Hinblick auf kleinste Farbnuancen der Bildumrandungen begleitet. Auf diesem Bild erhalten Sie einen kleinen Einblick in diesen Prozess... Wir wünschen Ihnen viel Freude mit unserem individuellen Lorenz Foto-Kalender.

 

 

 

 

Titel

fotografiert von: Petra Vetter

Brücken und Worte verbinden - Mauern und Schweigen trennen

Klaus Kögel

 

 

Rakotzbrücke

 

Der ca. 200 ha große Rhododendronpark Kromlau gehört flächenmäßig zu den größten Parkanlagen in Sachsen. Der von den meisten Besuchern genutzte Kernbereich hat immernoch eine Größe von ca. 90 ha.  Im Jahr 1842 erwarb Friedrich Herrmann Rötschke das Rittergut Kromlau und begann 1844 mit ersten Arbeiten zur Anlage des Parks.

 

 

 

 


Seite 2 Vorwort

fotografiert von: Isabell Fröhlich

Brücken bauen

 „Wer führen will, muss Brücke sein“  besagt eine walisische Weisheit. Und die Bereitschaft, Brücken - im Sinne wertschätzender Kommunikation - zu bauen scheint eine wichtige Bedingung für den Erfolg bei der Bewältigung verschiedenster aktueller Herausforderungen zu sein. Seien es tiefgreifende Veränderungen in der Arbeitswelt durch zunehmende Digitalisierung für jeden Einzelnen, die Neufassung rechtlicher Rahmenbedingungen für unsere Gesellschaft oder das Zusammenführen unterschiedlicher Vorstellungen im Bereich des globalen Handels auf internationaler Ebene. Spannungen bleiben dabei nicht aus, sie sind vielleicht sogar Bedingung dafür, sich Neuem zu öffnen und die eigene „Komfortzone“ zu verlassen. Die Lust auf Neues und den positiven Blick darauf wollen wir Ihnen auch im kommenden Jahr aus der Perspektive unserer Mitarbeiter nahebringen. An verschiedensten Orten unserer Welt haben sie Ihre Augen offen gehalten, um ihre ganz persönliche Wahrnehmung des Augenblicks einzufangen. Auch solche besonderen Momente teilen wir gerne mit Ihnen und tragen damit inspirierende Einsichten in Ihren beruflichen Alltag. So verstehen wir uns mit unserer Profession als  Brückenbauer, der stabile Verbindungen schafft, die über den Tag hinaus tragen und den Menschen in seiner Gesamtheit erfassen. Wir wünschen Ihnen ein Jahr voller spannender Perspektiven und einen positiven Blick auf die Welt.

 

Ihr Lorenz Personal Team

 

Petronas Towers in Kuala Lumpur / Malaysien


Sie sind das "Wahrzeichen" der Stadt und gleichzeitig Symbol des wirtschaftlichen Aufschwungs in Malaysien. Die Türme sind über 450 Meter hoch, aus Stahl und Beton und sind im Stil islamischer Architektur mit einem achteckigen Grundriss angelegt.
Allein die Brücke im 42. Stock wiegt über 750 Tonnen, um die Türme stabil zusammen zu halten.


Januar

fotografiert von: Hilde Kunzelmann

Die Kunst ist kein Selbstzweck, sondern ein Mittel für das Gespräch mit den Menschen.

Modest Petrowitsch Mussorgski

 

Nizza

Museum für moderne Kunst - temporäre Ausstellung

 

Das Musée d'Art Moderne et d'Art Contemporain ist ein französisches Museum für Moderne Kunst. Es liegt an der Promenade des Arts in Nizza und wurde 1990 eröffnet. Das Gebäude wurde von Yves Bayard entworfen.


Februar

fotografiert von: Hilde Kunzelmann

Wie hoch ein Vogel auch fliegen mag, seine Nahrung sucht er auf der Erde.

dänisches Sprichwort

 

 

Blauer Vogel im Tiergarten Nürnberg

 

 

 

 

 

 


März

fotografiert von: Cerstin Benecke

Ein Haufen Steine hört in dem Augenblick auf, ein Haufen Steine zu sein, wo ein Mensch ihn betrachtet und eine Kathedrale darin sieht.

Antoine de Saint- Exupéry

 

 Lower Antelope Canyon, Arizona in USA

Der Antelope Canyon ist der meistbesuchte Slot Canyon im Südwesten der Vereinigten Staaten. Er besteht aus dem Upper Antelope Canyon und dem Lower Antelope Canyon und befindet sich in der Nähe von Page in Arizona. Er wurde vom Antelope Creek gebildet, einem etwa 30 km langen und nur selten nach Sturzregen im Ursprungsgebiet in den Mormon Ridges wasserführenden Bach. Der Bach und seine Canyons verlaufen in etwa parallel zu den Rocky Mountains von Südsüdost nach Nordnordwest in einer auf dem Colorado Plateau häufigen Kluftrichtung.


April

fotografiert von: Gabi Popp

Gedanken wollen oft - wie Kinder und Hunde -, daß man mit ihnen im Freien spazierengeht.

Christian Morgenstern

 

Triumphbogen Barcelona

 

Der Triumphbogen aus Backstein wurde 1888 zur Weltausstellung in Barcelona gebaut. Der 30 Meter hohe Arc de Triomf war das Haupteingangstor zur großen Ausstellung.

Der Architekt Josep Vilaseca i Casanovas hat den roten Bogen im neu-maurischen Stil gebaut. Auf der Front des Arc de Triomf ist die Steinskulptur Barcelona rep les nacions ("Barcelona heißt die Nationen willkommen") zu sehen. Die gegenüberliegende Seite zeigt die Arbeit Recompense. Oben auf dem Bogen sind das Wappen Barcelonas und die Wappen der spanischen Provinzen angeordnet.
Der Triumphbogen liegt auf einer Promenande zwischen dem Passeig de Lluís Companys und dem Passeig de Sant Joan.


Mai

fotografiert von: Alexander Strobel

Glück ist der Stuhl, der plötzlich da steht, wenn man sich gerade zwischen zwei andere setzen wollte.

George Bernard Shaw

 

Insel Mainau "Saisonale Gärten"

 

Die saisonalen Gärten im Park der Insel sind ein integraler Bestandteil eines jeden Mainau Blumenjahrs. Die fünf rund 100 Quadratmeter großen Gärten widmen sich einem bestimmten Motto und sind eine Saison zu sehen. Bereits im Jahr zuvor findet ein studentischer Ideenwettbewerb statt, bei dem fünf Entwürfe ermittelt werden, die im folgenden Frühjahr für eine Saison gebaut werden. Neben Studierenden der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen nehmen Studierende einer zweiten, jährlich wechselnden  Hochschule am Wettbewerb teil. Die Aufnahme stammt aus der Saison mit dem Titel "Welten"


Juni

fotografiert von: Alicia Schwarzer

Du kannst den Regenbogen nicht haben, wenn es nicht irgendwo regnet.

 

Sprichwort der Pueblo-Indianer


 

 

 

 

Niagarafälle

 

Die Niagarafälle sind Wasserfälle des Niagara-Flusses an der Grenze zwischen dem US-amerikanischen Bundesstaat New York und der kanadischen Provinz Ontario. Vor 12.000 Jahren am Ende der letzten Kaltzeit schmolzen die letzten großen Gletscher in diesem Gebiet und brachten den Eriesee zum Überlaufen. Die Schmelzwasser bildeten den Fluss Niagara, der sich über die Klippen der Niagara-Schichtstufe in den Ontariosee ergoss.Die Schichtstufe besitzt dabei eine geologische Besonderheit: unter dem harten Dolomitgestein der Oberfläche befindet sich weicheres Schiefergestein. Die Wassermassen am Fuß der Fälle erodieren das Schiefergestein, bis sich der Überhang aus hartem Dolomit nicht mehr hält und in das Flussbett stürzt. Die Erosion beträgt ca. 1,8 Meter pro Jahr. Auf diese Weise haben sich die Fälle seit ihrer Entstehung bereits über elf Kilometer dem Eriesee genähert.


Juli

fotografiert von: Thomas Schneider

Man hat seine eigene Wäsche, man wäscht sie mitunter. Man hat seine eigenen Wörter, man wäscht sie nie.

Bertolt Brecht

 

 

Rovinj - Kroatien

 

Blick über die bunt leuchtende Fassade eines Hauses nahe der dreischiffigen barocken Kirche der Heiligen Euphemia, welche die Altstadt auf einem Hügel gelegen dominiert.Rovinj oder italienisch Rovigno, ist eine zweisprachige Stadt in Kroatien an der Westküste der Halbinsel Istrien. Der italienische Einfluss, welcher die quirlige Stadt mit rund 15000 Einwohnern lange geprägt hat ist nach wie vor überall spürbar.


August

fotografiert von: Isabell Fröhlich

Es ist nur die Herzlichkeit, die jeden Rabatt schlägt, und nur die Qualität, die jeden Discount ins Leere laufen lässt.

Carsten K. Rath

 

 

Obst- und Gemüsestand in Kenia

 

fotografiert bei einer Overland Tour von Kenia nach Uganda bei einem Schimpansen und Berg-Gorilla Trekking. Die Dörfer vor Ort bestehen meist aus rund 20-30 Hütten, welche alle "Bedarfsgüter" abdecken und weitgehend autark sind. Bis in das nächste Dorf benötigt man selbst mit dem Auto mindestens eine halbe Stunde.


September

fotografiert von: Louisa Lorenz

Wir sehnen uns nicht nach bestimmten Plätzen zurück, sondern nach den Gefühlen, die sie in uns auslösen.

Sigmund Graff

 

 

Horseshoe Bend

 

Der Horseshoe Bend befindet sich in der Glen Canyon National Recreation Area und gehört wohl zu den eindrucksvollsten Formationen des Südwestens, durch die sich der Colorado River seinen Weg sucht. An kaum einer anderen Stelle kann man den Colorado so bildgewaltig fotografisch ablichten wie an dieser Stelle.

Vorweg sei aber gewarnt: der Aussichtspunkt ist nicht befestigt und mithin nichts für Menschen mit Höhenangst! Für alle anderen ist es ein Must-See in unmittelbarer Nähe von Page in Arizona.

Der Weg dorthin war auch deshalb spannend, weil angsteinflößende Schilder aufgestellt sind, auf denen vor dem Verdursten gewarnt wurde,wenn man nichts zu trinken mitnimmt. Wir hatten nichts zu trinken dabei und es trotzdem überlebt, allerdings darf man die Hitze wirklich nicht unterschätzen. Der Mund trocknet schnell aus und obwohl man nicht sehr lange läuft, um Horseshoe Bend zu sehen, ist es doch anstrengend, weil der Weg über Sandboden in der prallen Sonne bergauf verläuft.


Oktober

fotografiert von: Andrea Andrasch

Wenn wir wirklich etwas verändern wollen, brauchen wir vor allem Begeisterung.

Dalai Lama

 

 

 

Vancouver Granville Island 

 

Anlässlich der Vancouver Biennale wurden die Beton-Silos (stehen auf Granville Island) von international anerkannten Straßenkünstlern (OSGEMEOS, zwei Zwillingsbrüder aus Brasilien) in Bilder verwandelt.


November

fotografiert von: Lisa Kugler

Die Bequemlichkeit war früher auf halber Treppe zu finden.

Siegfried Wache

 

 

Die rasenden Rolltreppen zur Prager Metro am unaussprechlichen Jiříhoz Poděbrad

 

Eigentlich ist Prag eine gemütliche Stadt: entspanntes Bummeln von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten und abends ein Bier in einer Kneipe. Doch in den Metrostationen lauern versteckte Gefahren: rasende Rolltreppen.

Mit sagenhaften neun Stundenkilometern rauscht dort nämlich an manchen Metro-Stationen die Rolltreppe bisher in den Schacht und aus ihm heraus. Doch bald soll Schluss damit sein und die Rolltreppen den EU-Regelungen, welche eine Geschwindigkeit von maximal knapp 3 Stundenkilometern vorsehen, angepasst werden.


Dezember

fotografiert von: Helga Lorenz

Was vergangen ist, kehrt nicht wieder. Aber ging es leuchtend nieder, leuchtet's lange noch zurück.

Karl Förster

 

 

Weihnachtsmarkt in Narbonne

 

 

Der Weihnachtsmarkt in Narbonne hatte es meiner Frau angetan - und das am besten ohne Menschen. Was bedeutet hat – aufstehen um 5.00 Uhr, um die Stimmung und Ruhe dieser Tageszeit einzufangen – es hat sich gelohnt!

Wir waren auf unserer alljährlichen Reise in den Süden und machten wieder einmal Station in Südfrankreich.

In Narbonne, der mittelalterlichen Stadt im Languedoc, hat der Weihnachtsmarkt am Fuße der Kathedrale Saint Just eine besondere Ausstrahlung. Witzig der als Geschenk verpackte Turm zum dazugehörigen Bischofspalast und die aus den Bäumen rieselnden Lichtpunkte (am Foto nur zu erahnen)

Die Wasserspiegelungen im Canal de la Robine, der geschichtsträchtige Hintergrund (Narbonne war die erste Kolonie Roms außerhalb von Italien) und die historischen Bauten schaffen eine Gesamtatmosphäre von besonderer Dichte.

 

Hermann Lorenz