Lorenz Fotokalender 2020

"Spannst du eine Saite zu stark, wird sie reißen. Spannst du sie zu schwach, kannst du nicht auf ihr spielen." Siddhartha Gautama beschreibt die Bedeutung des fein justierten Gleichgewichts bildhaft am Beispiel der Geigensaite. Auch der Titel unsers diesjährigen Fotokalenders – wie in jedem Jahr mit Bildern unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus deren ganz persönlicher Perspektive gestaltet -  verdeutlicht, dass Balance gerade nicht der anscheinende Stillstand des Bikers ist, sondern das ausgewogene Spiel der widerstreitenden Kräfte, die auf ihn wirken und die er gekonnt ausbalanciert. Gleiches gilt für den Maler, der auf seiner Palette all die unterschiedlichen Farbschattierungen bereithält, die er für seine Kunst braucht. Mit dem diesjährigen Motto setzen wir einen Impuls, sich immer wieder bewusst zu werden, wie wichtig die eigene Balance für ein gelingendes Leben ist.
Die Amerikanerin Carol Ryff beschreibt sechs Faktoren, die ein solches Leben in Balance ausmachen: Selbstbestimmung, das Vorhandensein von Zielen und Perspektiven, eine andauernde persönliche Entwicklung, Kenntnis und Akzeptanz der eigenen Stärken und Schwächen, die Fähigkeit, sein Leben und seine Umgebung erfolgreich zu gestalten sowie das Vorhandensein von engen zwischenmenschlichen Kontakten. Zugegeben: Eine kontinuierliche Herausforderung, das alles im rechten Maß zu berücksichtigen.
Zugleich ist es eine wichtige Maxime unseres Handelns, an der wir jeden Tag arbeiten - für Sie genauso wie für uns selbst. Und in einem guten persönlichen Austausch begleiten wir Sie gerne das ganze Jahr über mit einem spannenden Portfolio an Personaldienstleistungen, die Ihnen in Ihrer täglichen Arbeit helfen sollen, Ihre ganz persönliche Balance zu halten.


Ihr Lorenz Personal Team

Neben den ausgewählten Fotomotiven des Lorenz-Teams, die wir in jedem Jahr thematisch zusammenstellen legen wir besonderen Wert auf die begleitenden Texte zu den Bildern und die farbliche Abstimmung der Passepartouts zu den einzelnen Kalenderseiten - ein Procedere, um das sich traditionell die Geschäftsführung von Lorenz Personal kümmert. Dieser Freigabeprozess wird regelmäßig von einer Fülle ausgebreiteter Bildmotive auf dem Boden und hitziger Diskussionen im Hinblick auf kleinste Farbnuancen der Bildumrandungen begleitet. Auf diesem Bild erhalten Sie einen kleinen Einblick in diesen Prozess... Wir wünschen Ihnen viel Freude mit unserem individuellen Lorenz Foto-Kalender. 

Titel

fotografiert von: Isabell Fröhlich

Unser Dasein ist ein Balanceakt zwischen möchten und können

Fred Ammon

 

 

Der Titel unsers diesjährigen Fotokalenders – wie in jedem Jahr mit Bildern unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus deren ganz persönlicher Perspektive gestaltet - greift die Bedeutung des fein justierten Gleichgewichts bildhaft am Beispiel des Bikers auf und zeigt, dass Balance gerade nicht der anscheinende Stillstand des Sportlers ist, sondern das ausgewogene Spiel der widerstreitenden Kräfte, die auf ihn wirken und die er gekonnt ausbalanciert. Die Aufnahme entstand auf dem Heldenplatz in Ungarns Hauptstadt Budapest.Der Platz wird dominiert vom Millenniums- und dem Heldendenkmal, umgeben von der Kolonnade. Zu finden ist der Platz im Stadtteil Pest. Dort markiert er das Ende der Andrássy út. Zur Rechten und Linken säumen Kunstmuseen den Heldenplatz. Der Heldenplatz ist Weltkulturerbe der UNESCO.

Vorwort

Allein bin ich nur eine Farbe – doch gemeinsam sind wir ein Bild.

Roswitha Bloch

Die nötige Ausgewogenheit bevorratet auch der Maler auf seiner Palette und dem umgebenden Arbeitsplatz, dort hält er all die unterschiedlichen Farbschattierungen bereit, die er für seine Kunst braucht. 

Ihr Lorenz Personal Team

fotografiert von: Eugenia Lempert

Ein Aufenthalt in einem Airbnb in Amsterdam hat uns spannende Einblicke in die Arbeit einer Künstlerin verschafft, die uns in Ihrem Atelier untergebracht hatte. Dort malt sie nicht nur selbst sondern unterrichtet auch.

Januar

fotografiert von: Sandra Günthert

Der Mensch besieht sein Spiegelbild nicht im fließenden Wasser, sondern im stillen Wasser.

Zhuangzi

 

 

Die Aufnahme zeigt den Hochgebirgsstauseen Mooserboden in Kaprun (Österreich). Kristallklarer  blauer Himmel mitten im Oktober - wir hatten großes Glück mit dem Wetter zu dieser Jahreszeit und viel Freude beim Wandern. Als künstilch angelegter Stausee beinhaltet der Wasserspeicher mit 1,6 km² Oberfläche nahezu 85 Mio. m³ Wasser und produziert mit mächtigen Turbinen das ganze Jahr über bei Bedarf Strom.

Februar

In einem wankenden Schiff fällt um, wer stillesteht, nicht wer sich bewegt.

Ludwig Börne

Vor der Küste Kataloniens kann man immer noch vereinzelt Fischer finden, die diesem harten Broterwerb mit ihren zerbrechlich wirkenden Booten nachgehen.


Hier, in der Nähe von Pals, konnte ich am frühen Morgen, als sich für kurze Zeit der Nebel lichtete, diese Aufnahme machen.

fotografiert von: Hermann Lorenz

März

fotografiert von: Monika Frenzel

Wer Einblick hat, kann verstehen. Wer Durchblick hat, kann entscheiden. Wer Weitblick hat, weiß die Dinge zu lenken.

Peter Amendt

Blick über die Hafencity von Hamburg aus dem Hotelzimmer direkt in der Elbphilharmonie. Ein Ort, der Kultur und Genuss verbindet und einen hervorragenden Ausgangspunkt bildet, die Freie und Hansestadt Hamburg in all ihren Facetten zu erkunden - zu Fuß, zu Wasser und aus der entsprechenden Höhe in der "Elphi" fast auch in der Luft.

April

Der Blick in die Weite hilft zuweilen, daß man sich auf das Nächste besinnt.

Emil Baschnonga

Die griechische Insel Kos in der östlichen Ägäis ist der kleinasiatischen Küste vorgelagert. Nach Rhodos und Karpathos die drittgrößte Dodekanes-Insel beherbergt eine vielfältige Flora, die es auf den malerischen Radwegen - keine andere griechische Insel bietet mehr davon - zu entdecken gilt.

fotografiert von: Cerstin Hirning

Mai

fotografiert von: Hilde Kunzelmann

Der einsame Felsen wird immer kantiger, der Kiesel immer runder.

Carmen Sylva

In den Weiten der USA bekommt man eine Vorstellung von der Größe des Landes und der Vielfalt seiner Naturschönheiten wie hier, der Colorado River, der Vater des Grand Canyons. Kaum zu glauben, dass dieser Fluss, hier geruhsam fließend bei Moab, ein paar hundert Meilen weiter einen der größten Canyons der Welt geschaffen hat. Nach der roten Steinwüste Utahs war das Grün der Landschaft und die Kühle des Wassers wohltuend für Körper und Geist.

Juni

Daß wir uns in ihr zerstreuen, Darum ist die Welt so groß.

Johann Wolfgang von Goethe

Nochmal Kos mit einem Motiv, welches in ähnlicher Form natürlich auch anderswo aufgenommen sein könnte. Neben der malerischen Natur ist Kos derzeit aufgund der Nähe zur türkischen Küste bedeutendes Ziel von Migranten, die mit Booten von der türkischen Küste übersetzen. Im Zusammenhang mit dem beabsichtigten Bau eines Registrierzentrums für Flüchtlinge auf Kos kam es im Februar 2016 zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Einwohnern und der Polizei

fotografiert von: Cerstin Hirning

Juli

fotografiert von: Helga Lorenz

Wirf keinen Stein in den Brunnen, von dem du deinen Durst gelöscht hast.

Talmud

Wer durch die einsamen Landschaften Andalusiens fährt, findet immer wieder Orte, die wie Oasen in der von Staub bedeckten Gegend wirken.

Dieser Platz ist allerdings zu einem Hotel gehörig, das ebenso einsam nahe der Sierra Nevada ruht. Das Besondere dieses Hauses ist, dass es den Pueblos Blancos Andalusiens nachempfunden ist, angefangen von dem hier zu sehenden Dorfplatz, der benachbarten Kirche bis zum Empfang in der Rezeption, dessen maurisches Gewölbe auf weißen Marmorsäulen ruht.

August

Lebenskünstler sind Menschen, die nicht nur Zeit für das Notwendige, sondern auch für das scheinbar Überflüssige haben.

Friedl Beutelrock

Das kleine Bergdorf Zia - ebenfalls auf Kos gelegen, ist Heimat für diesen ganz speziellen Motorroller. Von Zia, dem mit 300 Metern über dem Meeresspiegel gelegenen höchsten bewohnten Punkt der Insel hat man eine fantastische Aussicht über große Teile der Insel Kos, zu den Nachbarinseln Kalymnos und Pserimos, sowie den Ausläufern von Kleinasien.

fotografiert von: Cerstin Hirning

September

fotografiert von: Bettina Huber

Wir brauchen viele Jahre, bis wir verstehen, wie kostbar Augenblicke sein können.

Ernst Ferstl

Das Foto wurde in Südafrika bei Hermanus in der Nähe von Kapstadt aufgenommen. Ich war hier auf der Garden Route unterwegs.
In der Walsaison zwischen Juni und November hat man die Chance, diese Giganten der Meere ganz in der Nähe der Küste zu sehen.
Für mich war es ein faszinierendes Erlebnis diese sanften Riesen so hautnah zu erleben.
Die Wale zählen in Südafrika zu den "big five" der Ozeane, vielleicht weniger bekannt als die klassischen "big five", aber nicht weniger spektakulär.

Oktober

Verbunden werden auch die Schwachen mächtig.

Friedrich von Schiller

Ende August fand im kroatischen Novigrad die achte "Artery" - ein Festival der bildenden Künste statt. Über die ganze Stadt verteilt boten kroatische wie auch internationale Künstler die Gelegenheit, sich Ausstellungen, Projektionen und andere künstlerische Ausdrucksformen anzusehen - wie eben diese bunten Regenschirme, die in nahezu allen Gassen der malerischen Altstadt am Abend besonders hervorleuchteteten.

fotografiert von: Petra Schneider-Höfling

November

fotografiert von: Thomas Schneider

Für einen, der nicht weiß, welchen Hafen er ansteuern will, gibt es keinen günstigen Wind.

Lucius Annaeus Seneca

Um die Eindrücke aus einem gleichzeitig in Novigrad stattfindenden bunten Kunstfestival wieder zu erden tat ein Blick über den zur Ruhe kommenden kleinen Hafen der istrischen Küstenstadt gut, der tagsüber Schauplatz eines quirligen Getümmels unzähliger Sport- und Fischerboote mit einem stetigen Kommen und Gehen ist.

Dezember

Am Grunde des Herzens eines jeden Winters liegt ein Frühlingsahnen, und hinter dem Schleier jeder Nacht verbirgt sich ein lächelnder Morgen.

Khalil Gibran

 

 

fotografiert von: Ursula Kraus

Auch auf dem eigenen Balkon lässt sich bestens die Winterstimmung beim Blick nach draußen einfangen - auch wenn es in dem Fall der späte Wintereinbruch 2018 war und wir bereits auf den Osterhasen gewartet haben...